Der Siebte Sinn einer Katze

Posted by on Oktober 4, 2010

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Der Siebte Sinn, das Flehmen:

Katzen können ausgezeichnet riechen. Bereits neugeborene blinde Kätzchen haben einen ausgeprägten Geruchssinn. Die Duftdrüsen der Katze sitzen an den Wangen, in der Kinngegend, an den Lippen und am Schwanz. Mit dem Duftstoff, den die Drüsen produzieren, markieren die Katzen Gegenstände, andere Tiere und auch Menschen. Auf diese Weise drücken sie ihre Zuneigung, aber auch Besitzansprüche aus. Menschen können jedoch den Duftstoff nicht riechen.

Katzen weisen noch einen zusätzlichen Sinn auf, der zwischen Geruch und Geschmack liegt und “flehmen” genannt wird. Flehmen ist das gezielte und am geöffneten Maul und der Haltung erkennbare Wittern etlicher nach spezifischen Gerüchen, zum Beispiel Geschlechtsgerüchen und insbesondere von Pheromonen mit Hilfe einer besonderen Entwicklung des Riechkolbens und des Jacobson-Organs. Beim Flehmen streckt ´die Katze den Kopf vor, öffnet das Maul, zieht die Oberlippe zurück und strecken die Zungenspitze heraus. Auf diese Weise “fängt” sie gasförmige Moleküle auf der Zunge. Beim Einatmen werden dann Geruchsstoffe am Gaumen entlang, bzw. ins vomeronasale Organ geleitet und können sowohl gerochen als auch geschmeckt werden. Feine Kanäle, die sich hinter den Schneidezähnen befinden, leiten die Moleküle direkt dem Jacobson-Organ zu. Die Duftbestimmungszentrale meldet anschließend die chemische Beschaffenheit der Substanz ans Gehrin weiter.

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