Author Archive

Deutscher Heimtiermarkt 2012

Posted by on Juni 14, 2013  |  No Comments

Im Jahr 2012 lag das weltweite Volumen des Heimtiermarktes bei rd. 67 Mrd Euro. Auf Europa entfielen 25 Mrd. Euro und auf Deutschland 3,9 Mrd. Euro. 25% davon entfielen auf Heimtierzubehör. Insgesamt lebten 2012 rund 31 Mio. Haustiere (ohne Fische und Reptilien) in 36% der deutschen Haushalte.

Filed Under: Ernährung, Katzenprodukte

Zahnpflege bei Katzen

Posted by on Juli 8, 2012  |  No Comments

Viele Katzenhalter sind sich gar nicht darüber bewusst, dass auch das Katzengebiss einer gewisse Pflege benötigt. Die häufigsten Zahnprobleme sind Paradontose, Paradontitis, Zahnstein und Plaque.

Tags:,

Filed Under: Gesundheit, Haltung

Haustiermarkt wächst in 2010

Posted by on Dezember 28, 2011  |  No Comments

Für ihre Haustiere geben die Deutschen nach wie vor viel Geld aus. Die aktuellen Umsatzrenner sind Katzenmilch und Hundesnacks.

Die Deutschen hatten 2010 ein paar weniger Haustiere, dafür verwöhnten sie diese um so mehr: Die Population pendelte sich 2010 mit 22,3 Millionen Tieren leicht unter Vorjahresniveau ein, meldet der Industrieverband Heimtierbedarf. Gleichwohl legte der Umsatz rund ums Haustier 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro zu.

Dabei verzeichneten beide Marktsegmente ähnliche Zuwachsraten: Die Fertignahrung übertraf das Ergebnis des Vorjahres um 0,8 Prozent und lag bei 2,77 Milliarden Euro. Das Segment „Bedarfsartikel und Zubehör“ erzielte demnach mit 930 Millionen Euro ein Umsatzplus von 0,7 Prozent im Vergleich zu 2009.

Umsatzbringer Katzenfutter
Das Segment Katzenfutter wuchs demnach 2010 am stärksten und behauptete sich mit einem Umsatz von 1,4 Milliarden Euro – ein Plus von 2,9 Prozent im Vergleich zu 2009. Das beste Ergebnis erzielten dabei „Snacks und Katzenmilch“: Mit einem Plus von 8,3 Prozent übertraf die Sparte das gute Vorjahresergebnis mit nun 183 Millionen Euro abermals.

Das Katzen-Trockenfutter legte um 3 Prozent auf 312 Millionen Euro zu. Mit Feuchtfutter erwirtschaftete die Branche 940 Millionen Euro – ein Umsatzplus von 1,8 Prozent.

Hundefutter leicht über Vorjahresniveau
Hundefutter wurde 2010 im Wert von 1,1 Milliarden Euro umgesetzt, das entspricht einem leichten Plus von 0,1 Prozent. Klarer Gewinner im Hundefuttermarkt 2010 war dem Verband zufolge das Segment Snacks mit einem Zuwachs um 3,4 Prozent auf 332 Millionen Euro.

Der Umsatz mit Feuchtfutter für Waldi & Co. ging jedoch um 1,1 Prozent auf 354 Millionen Euro zurück, und auch der Umsatz mit Trockenfutter sank um 1,4 Prozent auf 416 Millionen Euro.

Der Kleintierfutter-Umsatz ging hingegen um 4,5 Prozent auf 127 Millionen Euro zurück, der Umsatz mit Ziervogelfutter sank um sieben Prozent auf 53 Millionen Euro und auch der Zierfischfutter-Umsatz ging um 11,6 Prozent auf 60 Millionen Euro zurück.

Hundeleinen &Co. legen zu
Die Heimtierbedarfsartikel legten hingegen um 0,7 Prozent auf 930 Millionen Euro zu. Der Umsatz von Hunde-Bedarfsartikeln stieg im Vergleich zu 2009 um 3,3 Prozent auf 155 Millionen Euro und wuchs damit erstmals stärker als der Markt für Katzen-Bedarfsartikel, der mit 184 Millionen Euro ein Plus 2,8 Prozent verzeichnet. Es folgen Katzenstreu mit einem Zuwachs um 1,7 Prozent auf 241 Millionen Euro sowie Bedarfsartikel für Kleintiere mit einem Plus von 0,9 Prozent auf 106 Millionen Euro.

Einbußen musste demnach aber der Bedarfsartikelmarkt für die Haltung von Zierfischen hinnehmen. Er ging um 3,9 Prozent auf 201 Millionen Euro zurück. Auch der Bedarfsartikelmarkt für Ziervögel ging um 2,3 Prozent auf 43 Millionen Euro zurück.

Starker Fachhandel, starke Discounter
Die unterschiedliche Bedeutung der Vertriebswege für Heimtierfutter und Bedarfsartikel hat sich dem Verband zufolge auch 2010 nicht grundsätzlich verändert. Mit einem Umsatz von 755 Millionen Euro und einem Umsatzanteil von 81 Prozent ist der Fachhandel weiterhin der wichtigste Absatzweg für Bedarfsartikel.

Der Lebensmitteleinzelhandel einschließlich Drogeriemärkten und Discountern bleibt der Hauptabsatzweg für Heimtier-Fertignahrung: Hier wurden im vergangenen Jahr mit einem Anteil von 66 Prozent 1,821 Milliarden Euro umgesetzt.

In jedem dritten Haushalt lebt ein Haustier
Auch 2010 wurden in etwa einem Drittel aller deutschen Haushalte ein oder mehrere Heimtiere gehalten. Insgesamt lebten im vergangenen Jahr 22,3 Millionen Haustiere in deutschen Haushalten, Zierfische und Terrarientiere sind dabei nicht mit eingerechnet.

Den größten Teil machen dabei wie schon in den Vorjahren mit 8,2 Millionen Tieren die Katzen aus. Es gibt demnach 5,3 Millionen Hunde in deutschen Haushalten und eben so viele Nager wie Kaninchen, Meerschweinchen und Co.

Zudem halten die Deutschen 3,5 Millionen Ziervögel, etwas mehr als noch 2009. Außerdem gab es im Jahr 2010 in Deutschland 2,0 Millionen Aquarien und 2,2 Millionen Gartenteiche mit Zierfischen. Dem Verband zufolge soll es rund 440.000 Terrarien geben.

Filed Under: Allgemein

Rassestandard der Siam im Vergleich

Posted by on Oktober 11, 2010  |  No Comments

Siam = Siam?

Dies ist eine der ältesten Rassen. Man sollte glauben, dass alle Siam auch als Rasse Siam bezeichnet werden, weil sie denselben Standard haben. Dem ist aber nicht so.

  • CFA

Bei CFA sind Siam nur die Siam mit den vier Grundfarben, seal, blau, chocolate und lilac. Die übrigen Siam, deren Points andere Farben haben, heißen Colorpoint Shorthair. Aber Vorsicht: Diese übrigen Pointfarben sind ohne Weiß.
Denn Pointed and White ist eine Farbgruppe, nämlich die Bi-Color Color Class bei den Orientalen (=Orientalen Kurzhaar!).
Verwirrend ist hier, dass bei den Persern die Pointed Farbgruppe Himalayan Division heißt, bei den Orientalen ist eine Division Shorthair oder Longhair und die Farbgruppen werden Color Class genannt.

  • TICA.

Bei TICA heißen alle Siam auch Siam.
Hier sind Siam und Orientalen in der sogenannten Siamese Breed Group, da sie denselben Standard haben. Klingt irgendwie logisch.
Bei FIFe heißen Siam nur diejenigen Siam, die kein Weiß haben. Siam mit Weiß sind eine eigene Rasse und werden Seychellois genannt. Verwirrend!

  • LOOF

Bei LOOF heißen Siam auch Siam. Ob mit Weiß oder nicht, ob nur die vier Grundfarben oder nicht, ob tabbypoint oder nicht, alle heißen sie Siam.

Diese Verwirrung gibt es natürlich auch für die Balinesen, wo Balinese nicht gleich Balinese ist.

Was ist eigentlich eine Katzenrasse?

CFA hat folgende Definition:

„A breed is a group of domestic cats (subspecies felis catus) that the governing body of CFA has agreed to recognize as such. A breed must have distinguishing features that set it apart from all other breeds.“

TICA hat folgende Definition:

„31.1 The word „cat“ as used in these rules governing registration shall be
understood as referring to any domestic feline (Felis domesticus) regardless of age or gender. Non-domestic felines will be specifically designated when appropriate.

31.2 The word „breed“ shall be defined as a sub-population of cats which differ from other cats with respect to certain genetically determined characteristics which all members of the defined sub-population share in common. These characteristics are described in the written „standard“ for the breed.“

Der Geruchssinn bei Katze, Hund und Mensch

Posted by on September 28, 2010  |  No Comments


Der Geruchssinn der der Hunde und Katzen ist im Gegensatz zum Geschmacksinn viel stärker entwickelt als der des Menschen

EIN SEHR GUTER GERUCHSSINN

 

Tierart             Riechschleimhaut         Zugehöriger Hirnbereich     

 

Hund                20 bis 170cm²              10 bis 50 x größer als beim Menschen

Katze               25 cm²                             6 x größer als beim Menschen

Mensch            4 cm²                

 

Der Geschmackssinn der Katze dagegen ist eher unterdurchschnittlich:

Anzahl der Geschmacksknospen bei den verschiedenen Tierarten:
Huhn : 24
Ente : 200
Katze : 473
Hund : 1706
Mensch : 9000
Schwein : 15.000
Ziege : 15.000
Kaninchen : 17.000
Kalb : 25.000




Die 10 beliebtesten Katzenrassen in Amerika

Posted by on September 25, 2010  |  No Comments

Die Top 10 Katzenrassen in Nordamerika

  • Oriental
  • American Shorthair
  • Birman
  • Sphynx
  • Ragdoll
  • Siamese
  • Abyssinian
  • Exotic
  • Maine Coon
  • Persian



Tags:

Filed Under: Katzenrassen

Woher stammen die Hauskatzen?

Posted by on September 21, 2010  |  No Comments

Ihre wahre Heimat war der Nahe Osten: Die alten Ägypter verehrten die Katzengöttin Bastet. Sie züchteten in großer Zahl Katzen, von denen sie viele opferten, mumifizierten und in Bubastis, der heiligen Stadt der Gottheit, bestatteten.

Quelle: Spektrum der Wissenschaft April 2010

Schon vor über 3000 Jahren verewigten sie die beliebten Haustiere vielfach in Bildern und Skulpturen. Deswegen hielten die Forscher bisher Ägypten für das Stammland der Hauskatze.

Doch in Wahrheit geschah deren Domestikation Jahrtausende früher – und keineswegs am Nil. Forscher um den englischen Genetiker Carlos A. Driscoll von der Universität Oxford haben die Abstammung der Hauskatze enträtselt.

Darüber berichten sie in der April-Ausgabe von „Spektrum der Wissenschaft“. Vergleichende Genanalysen erweisen, dass alle heutigen Hauskatzen auf dieselbe Stammpopulation zurückgehen.

Sie entwickelten sich im Nahen Osten aus einer Population der Falbkatze Felis silvestris lybica, einer Unterart der so genannten Wildkatze Felis silvestris. Sogar exotische Katzenrassen wie die Siamkatze oder die thailändische Korat hatten die gleichen nahöstlichen Vorfahren. Zwar leben auch in Afrika, in Europa, in Zentralasien Wildkatzen. Doch diese Populationen sind mit Hauskatzen nicht verwandt.

Schon vor rund 10.000 Jahren scheinen sich Katzen dem Menschen angeschlossen zu haben. Auf Zypern gibt es aus dieser Zeit ein Katzengrab zusammen mit einer Menschenbestattung. Da auf der Insel sonst keine Wildkatzen lebten, müssen Menschen das Tier im Boot von der nahen Festlandküste im Osten mitgebracht haben.

Wahrscheinlich begann die Geschichte der Hauskatze, als Menschen in jener Zeit zu Bauern wurden: als sie in Gebieten wie Palästina – in der Region des so genannten "fruchtbaren Halbmonds" – Landwirtschaft betrieben und sesshaft wurden.

Sie bauten nun Getreide an, legten sich Vorratsspeicher zu und sorgten im Umfeld ihrer festen Siedlungen auch für ergiebige Abfälle. Dass sich Mäuse über die Kornlager hermachten, dafür gibt es genügend Indizien. Manche Wildkatzen, die diesen großen Mäusebeständen auflauerten, scheinen sich bald an die Menschennähe gewöhnt zu haben.

Doch ihre Wildheit und ihr unabhängiges Wesen hat die Hauskatze bis heute nicht völlig verloren, meinen Driscoll und seine Kollegen. Katzen wurden nie Arbeitstiere, und sie lassen sich nicht für bestimmte Leistungen abrichten.

Auch sonst bringen sie dem Menschen keinen besonderen materiellen Nutzen wie andere Haustiere, die Nahrung oder Kleidung liefern. Dennoch – Katzen sind mit Abstand die beliebtesten Haustiere. Über 8 Millionen Stubentiger leben in deutschen Haushalten, mit steigender Tendenz.

Quelle: Spektrum der Wissenschaft, April 2010

Leseempfehlung

Von Katzen und Menschen: Sozialgeschichte auf leisen Sohlen (Broschiert) von Clemens Wischermann (Hg)

Katzen wurden vergöttlicht und dämonisiert, geliebt und gehasst, gejagt und getötet und in manchen Epochen und Kulturen sogar gegessen. Gleichzeitig wurden in unserer Geschichte immer wieder Menschen, die in enger Verbindung mit Katzen lebten, als besondere Wesen betrachtet. Heute, im 21. Jahrhundert, sind sie unser liebstes Haustier, nehmen oft die Rolle eines Familienmitglieds ein, werden gar therapeutisch vereinnahmt oder dienen als Werbeträger. Katzen sind in besonderer Weise dafür geeignet, den kulturellen Weg und die kulturelle Vielfalt in der Art der Beziehung zwischen Tieren und Menschen zu beschreiben. Katzen werden heute zu dem ›natürlichen‹ Modell einer unabhängigen, in sich ruhenden Individualität erklärt, und ihnen werden vielfältige heilende Wirkungen für die Probleme des modernen Menschen zugeschrieben.
In der Folge bleibt dem tierischen Familienmitglied Katze von der medizinischen Betreuung über die gesunde Ernährung bis hin zu den Formen und Praktiken gesellschaftlich legitimer Trauerarbeit kein menschlicher Bereich mehr verschlossen. Die Nachzeichnung des Ortes der Katze in der Sozialgeschichte von frühen Zeiten bis in unsere Gegenwart, ihre Rolle in Literatur, Kunst und Werbung bildet den roten Faden dieses Buches.
Über den Author: Clemens Wischermann ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Konstanz.

The Tiger in the House: A Cultural History of the Cat (New York Review Books Classics) (Gebundene Ausgabe) von Carl Van Vechten (Autor), Stephen Budiansky

A god, a companion to sorceresses at the Witches‘ Sabbath, a beast who is royal in Siam, who in Japan is called ‚the tiger that eats from the hand,‘ the adored of Mohammed, Laura’s rival with Petrarch, the friend of Richelieu, the favorite of poets“�such are just a few of the feline distinctions that Carl Van Vechten records in this glorious historical overview of humanity’s long love affair with the cat. As delightful as it is learned, Tiger in the House explores science, art, and history to assemble a treasury of cat lore, while Van Vechten’s sumptuous baroque prose makes the book’s every page an inexhaustible pleasure.

Katze und Mensch. Die Geschichte einer Beziehung (Gebundene Ausgabe)
von Erhard Oeser (Autor)

Wie wurde die Katze domestiziert? Wie entwickelte sich die Beziehung Katze-Mensch im Laufe der Zeit – vom Altertum bis heute – und in verschiedenen Kulturen? Die Katze wurde als Gott verehrt (von den Alten Ägyptern), gehegt und gepflegt (z.B. bei den Römern oder den Chinesen), aber auch geschunden und verbrannt (im Christentum). Heute ist sie bei uns zum beliebtesten Haustier geworden. Neben den historischen Gegebenheiten schildert Erhard Oeser sehr anschaulich bemerkenswerte Verhaltensweisen der Katze. Kein anderes Tier hat eine so enge Beziehung zum Menschen entwickelt und sich gleichzeitig so viel Unabhängigkeit bewahrt wie die Katze. Da sie einfacher als ein Hund zu halten ist, hat sie diesen in der Gunst der Menschen bereits überflügelt und ist zum beliebtesten Haustier geworden.

Zum Verständnis der Katze gehört aber nicht nur die Kenntnis, wie man sie füttert und pflegt oder für Ausstellungen herausputzt, sondern auch das Wissen um die Geschichte ihrer wechselvollen Beziehung zum Menschen, die in diesem Buch dargestellt und mit den Ergebnissen der modernen Verhaltensforschung verbunden wird.

Im Alten Ägypten war die Katze nicht nur ein brauchbarer Mäusefänger sondern wurde vielmehr als Gottheit verehrt. Auch die Griechen und Römer anerkannten schon ihre Nützlichkeit. Im Nahen und im Fernen Osten, in der islamischen Welt und in China, waren Katzen äußerst beliebt. Im christlichen Abendland dagegen wurden sie als Begleiterin von Hexen und Gefährtin des Teufels verleumdet und Jahrhunderte lang geschunden, gekreuzigt, bei lebendigem Leib verbrannt, totgeschlagen oder aus den Luken der Kirchtürme geworfen.

Erst in der Neuzeit setzte der sagenhafte Aufstieg der Katzen ein. In Kirchen- und Klöstern, wie in den Postämtern und Bibliotheken wurden sie gegen die Mäuseplage eingesetzt. Seefahrernationen, wie die Italiener und Engländer, erkannten ihre unersetzliche Bedeutung beim Kampf gegen die Rattenplage auf den Schiffen. Aber schon im 19. Jahrhundert, als sie sich bereits von ihrem ursprünglichen Geschäft des Mäuse- und Rattentötens entfernt hatte, wurde sie zum privilegierten Liebling der Staatsmänner, Dichter und Salondamen.

Ramses neue Kleider

Posted by on Juli 18, 2010  |  No Comments

kleine Modenschau von Ramses …

img_0245.jpgimg_0259.jpgimg_0641.jpgimg_0643.jpgimg_0646.jpgimg_0650.jpgimg_0653.jpgimg_0656.jpgimg_0659.jpgimg_0665.jpg

Ganz davon abgesehen das es stylish aussieht :-), haben T-shirts für Siamkatzen manchmal einen großen Vorteil. Gewöhnt man die Katze schon als Kitten an die T-shirts, empfindet sie dies nicht als lästig. Ramses liebt das An- und Ausziehen sogar …

  • Siamkatzen sind im Winter recht kälte- und zugempfindlich. Wenn die Wohnung mal nicht so warm ist, oder wenn der Siam leicht erkältet ist, können die kleinen Pullover mollige Wärme geben. Siamkatzen lieben dies.
  • Psychogene Leckalopezie ist bei Siamkatzen recht häufig. Das psychisch Lecken kann zB nach Umzügen oder Halterwechseln auftreten. Natürlich muss vor allem die Ursache für den Stress beseitigt werden. Das T-shirt kann aber gerade am Anfang helfen.
  • Zwar selber noch nicht ausprobiert, aber die T-shirts sind evtl. auch nach OPs einen Versuch wert. Besser als die unangenehmen Strumpfverbände. Die Baumwoll T-shirts können jeden Tag gewechselt und gereinigt werden.
  • Herkunft der Siam

    Posted by on Juli 8, 2010  |  No Comments

    Herkunft der Siam: Der erste Import von Siamkatzen nach Europa und einige der ersten Champions

    Die Thai- und Siamkatzen haben ihren gemeinsamen Ursprung in Siam, dem heutigen Thailand, woher auch die Burmesen und die Korats stammen. Sie gehören mit den Persern zu den ältesten Katzenrassen. Historsiche Schriften deuten darauf hin, dass es schon im 14 Jahrhundert Katzen mit dem typischen blauen Augen und Point-Zeichungen gab. Das älteste Dokument über die Siamkatze ist ein Buch der Hofmaler, das „Katzenbuch der Gedichte“ dem Tamra Maew, welches wohl aus dem 14. Jahrhundert stammt und heute in der Thai-National-Bibliothek in Bangkok aufbewahrt wird. Darin wird von zwei Typen berichtet, die der heutigen Thai- und Burmakatzen entsprechen. Die alte Rasse der Siams wurde von den Tempeln als heilige Katze verehrt und man nannte sie „Edle Monddiamanten“, auch die Könige des früheren Siams liebten sie und haben sie mit zu den Glückskatzen erkoren

    Wann genau die ersten Siamesen ihren Weg nach Europa fanden, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Sicher ist allerdings, das dies vor dem 16. Juli 1871 gewesen sein muss. An diesem Tag wurden im Rahmen der erstmalig im Crystal Palace stattfindenen Katzenausstellung auch Siamesen gezeigt. Eines der ersten Siam Zuchtpaare wurde vermutlich 1884 von Thailand nach Europa gebracht, von einem gewissen Mr. Owen Gould, British Consul-General in Bangkok. Er schenkte das Pärchen seiner Schwester Mrs. Veley. Ihre berühmten Namen waren Pho und Mia. Ein Jahr später brachte das Pärchen 3 Kitten zur Welt, Duen Ngai, Kalohom und Khromata. Die Kitten wurden zum ersten mal öffentlich 1885 im ‘Crystal Palace’ Park, Sydenham exhibition hall in England gezeigt und gewannen gleich eine Auszeichnung.

    Durch den Erfolg und die steigende Nachfrage nach diesen Katzen motiviert, importierte Mrs. Veley weitere Siamesen und war 1901 Mitbegründerin des Siamese Cat Club.


    Champion Wankee, der in Hong Kong beboren wurde, war der erste UK Siamese champion in 1898.


    Eine gewisse Mrs Robert Locke war die erste Züchterin, die Siamkatzen in den US registrierte. Sie war die Gründerin des Beresford Cat Club in 1899. Ihre registrieten Katzen hießen Lockhaven, Sally und Siam. Mrs Locke begann die Zucht mit Siam und Sally und mit zwei deren Kitten (Calif und Bangkok) gewann sie viele Wettbewerbe in der Chicago Gegend.

    Bereits zum Ende des 19 Jahrhunderts namen die Anhänger der Siamrasse in Europa/USA rapide zu und brachte so viele der Veränderungen in Aussehen und Farbe, die die heutigen Siamkatzen auszeichned. Beretis in 1892 wurde in Großbritannien ein Rassestandard festgelegt. 1914 wurde in den USA ein Standard beschrieben, der seit 1927 von der CFA anerkannt wird. Bei den Tieren handelte es sich jedoch nicht um die modernen/heutige Siamkatzen, sondern vielmehr um die heutige gemäßigte Thaikatze.

    Ein Interesse an Siamesen entstand in Deutschland erst in den 1920er Jahren. Die ersten Siamesen wurden 1927 beim 1. Deutschen Angorakatzen Schutz- und Zuchtverein in Nürnberg registriert. Dies war der Vorgänger des 1. DEKZV e.V. (Deutschen Edelkatzen Züchterverband). Viele der deutschen Zuchtkatzen stammten aus England und Frankreich, wo die Siamesen bereits eine große Popularität besaßen.

    In den 60-iger und 70-iger Jahren kam es zur Aufsplittung der Rasse Siam in „moderne“ Siam und traditionelle Siam, den Thaikatzen. Die modernen Siamkatzen wurden insbesondere in den 90-iger Jahren immer schlanker im Körperbau, die Beine länger, der Kopf spitzer und länger mit schräg gestellten Ohren. Da dieser Typ beim Publikum jedoch keinen Zuspruch fand, haben sich viele Züchter von der Extremzucht mittlerweile abgewendet. Während die Rasse Siam international von allen Vereinen und Dachverbänden anerkannt wird, werden Thaikatzen nur von einem internationalen Dachverband (WCF) als eigenständige Rasse geführt. Für viele sind sie nur eine Untergruppe der Rasse Siam.

    Wegen ihrer blauen Augen und der besonderen Farbgebung, der Points, die ihren eleganten Körper zieren, wurde die Siamkatze in einige andere Rassen, wie z.B. Perser (Perser-Colourpoint) und Britisch-Kurzhaar eingekreuzt.

    Tags:, , ,

    Filed Under: Siamesen

    « Older Entries