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Haustiermarkt wächst in 2010

Posted by on Dezember 28, 2011  |  No Comments

Für ihre Haustiere geben die Deutschen nach wie vor viel Geld aus. Die aktuellen Umsatzrenner sind Katzenmilch und Hundesnacks.

Die Deutschen hatten 2010 ein paar weniger Haustiere, dafür verwöhnten sie diese um so mehr: Die Population pendelte sich 2010 mit 22,3 Millionen Tieren leicht unter Vorjahresniveau ein, meldet der Industrieverband Heimtierbedarf. Gleichwohl legte der Umsatz rund ums Haustier 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro zu.

Dabei verzeichneten beide Marktsegmente ähnliche Zuwachsraten: Die Fertignahrung übertraf das Ergebnis des Vorjahres um 0,8 Prozent und lag bei 2,77 Milliarden Euro. Das Segment „Bedarfsartikel und Zubehör“ erzielte demnach mit 930 Millionen Euro ein Umsatzplus von 0,7 Prozent im Vergleich zu 2009.

Umsatzbringer Katzenfutter
Das Segment Katzenfutter wuchs demnach 2010 am stärksten und behauptete sich mit einem Umsatz von 1,4 Milliarden Euro – ein Plus von 2,9 Prozent im Vergleich zu 2009. Das beste Ergebnis erzielten dabei „Snacks und Katzenmilch“: Mit einem Plus von 8,3 Prozent übertraf die Sparte das gute Vorjahresergebnis mit nun 183 Millionen Euro abermals.

Das Katzen-Trockenfutter legte um 3 Prozent auf 312 Millionen Euro zu. Mit Feuchtfutter erwirtschaftete die Branche 940 Millionen Euro – ein Umsatzplus von 1,8 Prozent.

Hundefutter leicht über Vorjahresniveau
Hundefutter wurde 2010 im Wert von 1,1 Milliarden Euro umgesetzt, das entspricht einem leichten Plus von 0,1 Prozent. Klarer Gewinner im Hundefuttermarkt 2010 war dem Verband zufolge das Segment Snacks mit einem Zuwachs um 3,4 Prozent auf 332 Millionen Euro.

Der Umsatz mit Feuchtfutter für Waldi & Co. ging jedoch um 1,1 Prozent auf 354 Millionen Euro zurück, und auch der Umsatz mit Trockenfutter sank um 1,4 Prozent auf 416 Millionen Euro.

Der Kleintierfutter-Umsatz ging hingegen um 4,5 Prozent auf 127 Millionen Euro zurück, der Umsatz mit Ziervogelfutter sank um sieben Prozent auf 53 Millionen Euro und auch der Zierfischfutter-Umsatz ging um 11,6 Prozent auf 60 Millionen Euro zurück.

Hundeleinen &Co. legen zu
Die Heimtierbedarfsartikel legten hingegen um 0,7 Prozent auf 930 Millionen Euro zu. Der Umsatz von Hunde-Bedarfsartikeln stieg im Vergleich zu 2009 um 3,3 Prozent auf 155 Millionen Euro und wuchs damit erstmals stärker als der Markt für Katzen-Bedarfsartikel, der mit 184 Millionen Euro ein Plus 2,8 Prozent verzeichnet. Es folgen Katzenstreu mit einem Zuwachs um 1,7 Prozent auf 241 Millionen Euro sowie Bedarfsartikel für Kleintiere mit einem Plus von 0,9 Prozent auf 106 Millionen Euro.

Einbußen musste demnach aber der Bedarfsartikelmarkt für die Haltung von Zierfischen hinnehmen. Er ging um 3,9 Prozent auf 201 Millionen Euro zurück. Auch der Bedarfsartikelmarkt für Ziervögel ging um 2,3 Prozent auf 43 Millionen Euro zurück.

Starker Fachhandel, starke Discounter
Die unterschiedliche Bedeutung der Vertriebswege für Heimtierfutter und Bedarfsartikel hat sich dem Verband zufolge auch 2010 nicht grundsätzlich verändert. Mit einem Umsatz von 755 Millionen Euro und einem Umsatzanteil von 81 Prozent ist der Fachhandel weiterhin der wichtigste Absatzweg für Bedarfsartikel.

Der Lebensmitteleinzelhandel einschließlich Drogeriemärkten und Discountern bleibt der Hauptabsatzweg für Heimtier-Fertignahrung: Hier wurden im vergangenen Jahr mit einem Anteil von 66 Prozent 1,821 Milliarden Euro umgesetzt.

In jedem dritten Haushalt lebt ein Haustier
Auch 2010 wurden in etwa einem Drittel aller deutschen Haushalte ein oder mehrere Heimtiere gehalten. Insgesamt lebten im vergangenen Jahr 22,3 Millionen Haustiere in deutschen Haushalten, Zierfische und Terrarientiere sind dabei nicht mit eingerechnet.

Den größten Teil machen dabei wie schon in den Vorjahren mit 8,2 Millionen Tieren die Katzen aus. Es gibt demnach 5,3 Millionen Hunde in deutschen Haushalten und eben so viele Nager wie Kaninchen, Meerschweinchen und Co.

Zudem halten die Deutschen 3,5 Millionen Ziervögel, etwas mehr als noch 2009. Außerdem gab es im Jahr 2010 in Deutschland 2,0 Millionen Aquarien und 2,2 Millionen Gartenteiche mit Zierfischen. Dem Verband zufolge soll es rund 440.000 Terrarien geben.

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Geschlechtsorgane der Katze

Posted by on Oktober 17, 2010  |  No Comments

Geschlechtsorgane der Katze

Die Geschlechtsorgane der Katze setzen sich aus den zwei Eierstöcken, der Gebärmutter mit Eileitern und Muttermund, der Scheide und Scham zusammen.

Die Eierstöcke
Die Eierstöcke enthalten das Gewebe, in dem die Eizellen heranwachsen. Es handelt sich um längliche Organe, die acht bis neun Millimeter lang und etwa sieben Millimeter breit sind, sowie rund vier Millimeter dick. Sie hängen an einem Band in der Bauchhöhle dicht hinter den Nieren und sehen bei der herangewachsenen Katze wie winzige „Himbeeren“ aus. Diese sogenannten Follikel dienen der Eizelle zum heranwachsen. Meistens sind an den Eierstöcken auch kleine gelbliche Knötchen zu entdecken, die sogenannten Gelbkörper.

Die Gebärmutter, Der Gebärmutterhals
Due Gebärmutter besteht aus zwei Hörnern sowie dem Gebärmutterkörper (Corpus uteri). Diese beiden Hörner sind bei Jungkatzen zwirnsfadendünn. Bei Katzen, die schon geworfen haben, weisen sie etwa die Länge von ca. acht bis zehn Zentimeter und drei bis vier Millimeter Dicke auf. Die Eileiter münden in die Gebärmutterhörner. Von dort geht es in den unpaarigen Gebärmutterkörper, der rund zwei Zentimeter lang und etwa genauso dick ist wie die Hörner. Ein kleines Knötchen markiert den Gebärmutterhals. Er hat nur einen äußeren Muttermund.

Die Eileiter
Zu den Eierstöcken hin liegen die beiden Eileiter. Sie sind etwa fünf Zentimeter lang und ein bis drei Millimeter dick. Durch sie sollen die nach dem Platzen der Eibläschen (Follikel) freiwerdenden Eizellen in die Gebärmutter durch die Eileitertrompete einwandern. Diese Verbindung ist nicht hundertprozentig dicht und in extrem selten Fällen kommt es dazu, dass sich eine Eizelle in die Bauchhöhle verirrt – wenn dann noch eine Samenzelle hinzukommt führt dies eventuell zu einer Bauchhöhlenschwangerschaft, die auch bei Katzen nicht absolut ausgeschlossen ist.

Die Scheide
Die Scheide ist ein etwa vier Zentimeter langer Schlauch in der einerseits die Gebärmutter – durch den Muttermund abgegrenzt – und anderseits die Harnröhre mündet. Die Scheide geht nach außen in den Scheidenvorhof über. Auch viele Katzen haben ein Jungfernhäutchen (Hymen). Nach außen geht die Scheide in die Scham über. Sie ist mit feinen Haaren sehr dicht bewachsen. Die wulstigen Schamlippen laufen bauchwärts in einem spitzen und rückwärts in einem stumpfen Winkel zusammen. Der Kitzler liegt in einer Schleimhauttasche. Der eigentliche Kitzlerkörper, der genauso wie der Penis bei sexueller Erregtheit anschwillt, ist ca. einen Zentimeter lang.

Rassestandard Tonkanesen

Posted by on Juli 16, 2010  |  No Comments

Die Tonkanesen sind bei den internationalen Dachverbänden GCCF Governing Council of the Cat Fancy, GB, und CFA Cat Fanciers Association, USA, mit folgendem Standard anerkannt:

Merkmal Ausprägung
Körper kräftig, muskulös, mittellang, Mitte zwischen schlanken und gedrungenem Typ
Kopfform mittlere Keilform, etwas länger als breit, im Profil leichte Erhebung von der Nasenwurzel zur Stirn
Ohren mittelgroß mit gerundeten Spitzen, breite Basis, Ansatz oben seitlich am Kopf
Nase leichter Stop erwünscht
Augen mittelgroß, mandelförmig, Unterlid leicht gerundet, Augen offener als bei Siam, schräg gestellt, aquamarin bis grünblau
Hals / Nacken kräftig, muskulös
Beine ziemlich schlank, Hinterbeine etwas länger als Vorderbeine
Pfoten eher oval als rund
Schwanz in Proportion zum Körper, spitz zulaufend
Fell kurz, fein, eng anliegend, weich, pelzartig