Archive for the Gesundheit Category

Verletzungen am Ohr

Posted by on Oktober 11, 2010  |  No Comments

Verletzungen

Von Bedeutung sind ferner Wunde am äußeren Ohr, die meist bei Kämpfen mit anderen Katzen entstehen, sich fast immer entzünden und ebenfalls mit Hämatomen einhergehen können. Bei Katzen treten Entzündungen aufgrund von Verletzungen sehr viel schneller und häufiger auf als wie beim Hund. Ist der Knorpel in den Entzündungsprozess involviert, schreitet die Heilung oft nur langsam voran; daher ist eine frühzeitige therapeutische Intervention mit Antibiotika erforderlich.

Symptome:
Äußerliche Begutachten, Verletzungen sind leicht zu sehen.

Behandlung:
Die Verletzung wird mit Iodin oder Chlorhexidin gereinigt.
Da Biss- und Kratzwunden sehr schmerzhaft sind, seien Sie vorsichtig beim Reinigen, die Katze will Sie unter Umständen beißen.
Ein Breitbandantibiotikum wird zur Vorbeugung gegen Entzündungen verordnet.
Da viele Bisswunden meist mit Pasteurella multocida infiziert sind, wird meist Amoxicillin verordnet.


Literatur:

  • Ohrkrankheiten bei Hund und Katze: Grundlagen – Diagnostik – Behandlung / Agnes J. Delauche (Autor), Joseph Harari (Autor), Richard G. Harvey (Autor)
  • Kurzbeschreibung
    Die Inspektion des Ohres und die Behandlung von Ohrkrankheiten bei Hund und Katze machen einen großen Teil des Zeitaufwandes in der Kleintierpraxis aus. Ziel des Buches ist daher, praktizierende Tierärzte und angehende Veterinärmediziner umfassend über Struktur, Funktion, internistische und chirurgische Behandlung des Ohres zu informieren, von der Infektion durch Otodectes cynotis bis zur erworbenen Leitungstaubheit.
    Um dem Tierarzt bei der schnellen und präzisen Diagnostik sowie bei der Behandlung der Ohrkrankheiten eine praktische Hilfestellung zu geben, ist die Konzeption dieses Buches problemorientiert. Zusätzlich werden klare Richtlinien zur Anwendung und Begrenzung verschiedener diagnostischer Maßnahmen vorgegeben. Detaillierte Schilderungen chirurgischer Techniken, verbunden mit einer klaren fotografischen Illustration des Vorgehens, sollen den Kliniker vor Fehlern bewahren. Neurologische Untersuchungen bei Krankheiten des Vestibulums, bei Fazialisparese und Taubheit werden bes chrieben und relevante Differenzialdiagnosen diskutiert. Die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung der Ohrkrankheiten von Hund und Katze


    *sämtliche Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit

    Ohrerkrankungen

  • Außenohrentzündung – Otitis extena
  • Mittelohrentzündung – Otitis media
  • Innenohrentzündung – Otitis interna
  • Verletzungen
  • Milben – Otodectes cynotis
  • Hämatome
  • Sonnenbrand am Ohr – Solardermatitis
  • Hauterkankungen am Ohr – Ohrdermatitis
  • Kongenitale / angeborene Taubheit
  • Übersicht Krankheiten





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    Filed Under: Gesundheit

    Mittelohrentzündung

    Posted by on Oktober 11, 2010  |  No Comments

    Mittelohrentzündung (Otitis media)

    Eine aufsteigende Infektionen, die vom äußeren Gehörgang oder von Nase und Rachen ausgeht, kann zu einer Mittelohrentzündung (Otitis media) führen, die meist mit starken Schmerzen und Kopfschiefhaltung vergesellschaftet ist. Die Diagnose ist nicht einfach zu stellen, da das äußere Ohr vollkommen gesund erscheinen kann. Da auch das Trommelfell oft unauffällig ist, läßt lediglich dessen Verwölbung auf eine kann eransammlung im Mittelohr schließen. Bei einer Mittelohrinfektion können auch Gleichgewichtsstörungen auftreten, obwohl das Gleichgewichtsorgan im Innenohr lokalisiert ist, was die Diagnose und Differenzierung um so schwieriger macht. Zudem stolpern die Tiere häufig oder drehen sich im Kreis -weitere typische Symptome einer in Innenohrentzündung, die auch bei der Mittelohrentzündung festgestellt werden. Die Therapie gestaltet sich infolgedessen ebenfalls als schwierig. Lokale Spülungen mit wasserlöslichen Antibiotika können die Krankheitszeichen kurzfristig deutlich verstärkten; die Antibiotikagabe erweist sich nicht immer als effektiv. Heilt die Entzündung ab, zeigt auch ein defektes Trommelfell gute Heilungstendenzen (aber auch mit einem defekten Trommelfell scheinen Katzen relativ gut hören zu können). Bei einem Tier mit chronischem Nasenausfluß sollte unbedingt nach einer Mittelohrentzündung gefahndet werden.

    Symptome:

  • Häufiges Kratzen oder Rubbeln am Ohr
  • Überproduktion von Ohrschmalz
  • Häufiges Schütteln des Kopfes
  • Schräglage des Kopfes
  • Schmerzen, wenn man den Kopf berüht
  • Schmerzen beim Öffnen des Mundes
  • Gehörverlust
  • Appetitlosigkeit, Erbrechen
  • Nystagismus


  • Komplikationen können Sinusitis (Nebenhöhleneiterung), aber auch Meningitis (Gehirnhautenzündung) sein, aber auch Hefepilze können die Ursache sein. Auch Tumore, Polypen, Parasiten, Trauma können eine mögliche Ursache sein.
    Bei Mittelohrentzündung, wenn sie nicht behandelt wird, kann das Trommelfell reißen.

    Ursachen:
    Mittelohrentzündung wird entweder durch Viren, aber sehr oft durch Bakterien (Streptokokken, Staphylokokken) über den Nasen-Rachenraum verursacht (z.B. bei Katzenschnupfen). Aber auch eine nicht behandelte Außenohrentzündung kann zu einer Mittelohrentzündung führen.

    Behandlung:
    Je nach Schwere der Krankheit wird das Ohr mit warmer Salzlösung gespült, das Trommelfell punktiert, um den Druck und Schmerz zu vermindern und eine Drainage gelegt. Die Katze muss 3-6 Wochen Antibiotika erhalten.
    Wenn die Entzündung sehr hartnäckig ist, kann auch eine Operation erforderlich sein.


    Literatur:

  • Zur topographischen Anatomie des Gleichgewichts- und Gehörorgans der Hauskatze Hartmann, F. D. 1992, Dissertation der Veterinärmedizinischen Universität München
  • Ohrkrankheiten bei Hund und Katze: Grundlagen – Diagnostik – Behandlung / Agnes J. Delauche (Autor), Joseph Harari (Autor), Richard G. Harvey (Autor)
  • Kurzbeschreibung
    Die Inspektion des Ohres und die Behandlung von Ohrkrankheiten bei Hund und Katze machen einen großen Teil des Zeitaufwandes in der Kleintierpraxis aus. Ziel des Buches ist daher, praktizierende Tierärzte und angehende Veterinärmediziner umfassend über Struktur, Funktion, internistische und chirurgische Behandlung des Ohres zu informieren, von der Infektion durch Otodectes cynotis bis zur erworbenen Leitungstaubheit.
    Um dem Tierarzt bei der schnellen und präzisen Diagnostik sowie bei der Behandlung der Ohrkrankheiten eine praktische Hilfestellung zu geben, ist die Konzeption dieses Buches problemorientiert. Zusätzlich werden klare Richtlinien zur Anwendung und Begrenzung verschiedener diagnostischer Maßnahmen vorgegeben. Detaillierte Schilderungen chirurgischer Techniken, verbunden mit einer klaren fotografischen Illustration des Vorgehens, sollen den Kliniker vor Fehlern bewahren. Neurologische Untersuchungen bei Krankheiten des Vestibulums, bei Fazialisparese und Taubheit werden bes chrieben und relevante Differenzialdiagnosen diskutiert. Die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung der Ohrkrankheiten von Hund und Katze


    *sämtliche Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit

    Ohrerkrankungen

  • Außenohrentzündung – Otitis extena
  • Mittelohrentzündung – Otitis media
  • Innenohrentzündung – Otitis interna
  • Verletzungen
  • Milben – Otodectes cynotis
  • Hämatome
  • Sonnenbrand am Ohr – Solardermatitis
  • Hauterkankungen am Ohr – Ohrdermatitis
  • Kongenitale / angeborene Taubheit
  • Übersicht Krankheiten





  • Der Kopf und die Zähne der Katze

    Posted by on Oktober 3, 2010  |  No Comments

    Der Kopf der Katze

    Die Katze hat einen kurzen, nach vorne gerundeten Schädel. Der obere Teil des Schädels (Gesichtsschädel) setzt sich aus der Schädelhöhle, dem Stirnbein, dem Scheitelbein, dem Schläfenbein, dem Jochbein dem Nasenbein und den Oberkieferknochen zusammen.

    Das Stirnbein grenzt an das Scheitelbein. Vom Stirnbein setzt sich das Nasenbein, welches am Oberkiefer endet. Der Oberkiefer besteht aus einem paarigen Hohlknochen. Die Oberkieferbeine bestehen aus einem mittleren, hohlen Teil mit einer Verbindung zur Nasenhöhle.

    Das Jochbein ist deutlich seitlich ausgeprägt. Die Augen ruhen in den Augenhöhlen. Der Unterkiefer ist durch ein Gelenk mit dem Hirnschädel verbunden. Er besteht aus dem Unterkieferkörper, den Zahnfächern und dem Unterkieferrast mit Gelenk- und Muskelfortsatz auf beiden Seiten.

    Um die Beute festzuhalten und zu zerteilen, besitzt die Katze ein Raubtiergebiss mit langen Eckzähnen, Reißzähne oder Fangzähnen und kräftige vordere Backenzähne.

    Das Gebiss der Katze

    Das vollständige Gebiss eines gesunden erwachsenen Tiers besteht aus 30 Zähnen (16 oben und 14 unten). Der Oberkiefer hat: 6 Schneidezähne, 2 Eckzähne, 8 Backenzähne (6 vordere Backenzähne und 2 hintere Backenzähne); der Unterkiefer hat: 6 Schneidezähne, 2 Eckzähne, 6 Backenzähne (4 vordere Backenzähne und 2 hintere Backenzähne). Der Unterkiefer hat somit einen Backenzahn weniger. Die Schneidezähne sind sehr klein und eng nebeneinanderliegend. Die Eckzähne sind spitz und haben eine gleichmäßig konische Form. Das Gebiss ist durch die stark entwickelten Eckzähne, die verkleinerten Schneidezähne und die funktionelle Anpassung der Backenzähne, deren vordere (Prämolare) dem Schneiden und die hinteren (Molare) dem Zerkleinern dienen, gekennzeichnet. Unter den Backenzähnen dient der letzte vordere Backenzahn oben (P3) und der einzige Backenzahn unten (M1) als Reißzahn. Das Gebiss der Katze ist auf das Zerteilen der Beute ausgerichtet und da die Katze ihren Unterkiefer kaum hin und her bewegen kann, muss sie beim Kauen den Kopf mal nach links und mal nach rechts drehen. Sie kann das Fleisch also nicht zermalmen, sondern nur zerkleinern und schlucken. Zur Unterstützung hat hier eine starke Kaumuskulatur. So wird das Gebiss einer Katze zu einem effektiven Werkzeug und ist gleichzeitig eine Waffe.

    Wie der Hund bekommt jedoch auch die Katze zunächst ein Milchgebiss, dass nur 26 Zähne hat. Ab dem vierten Lebensmonat beginnt mit dem Ersatz der Schneide- und Reißzähne der Zahnwechsel. Etwa mit einem halben Jahr hat eine Katze ihr vollständiges Gebiss. Mit den nach innen gebogenen Reißzähnen (2) oder Eckzähnen fasst und tötet sie ihre Beute und mit seitlich gerichteten Kopf reißt sie die Fleischbrocken aus dem Beutetier. Eine Katzenmutter setzt sie allerdings auch ein, um ihre Jungen, die bei diesem Biss in eine Tragstarre fallen, in ein sicheres Versteck zu bringen. Die vorderen kräftigen Backenzähne (3) zerteilen das Fleisch mundgerecht um es nun herunterzuschlucken. Auch kleinere Knochen werden zermalmt. Da Hühnerknochen leicht splittern, lösen sie bitte die Knochen vom Hühnchen aus. Durch die aggressiven Magensäfte wird die Nahrung nun verdaut. Die winzigen Schneidezähne (1) im Ober- und Unterkiefer benutzt eine Katze nur um Fleischreste vom Knochen abzuschaben oder zur Fellpflege. Mit Geschick angelt sie sogar Flöhe aus ihrem Fell. Danach folgt im Unterkiefer links und rechts eine Zahnlücke und der letzte verkümmerte Backenzahn.

    Gebiss der ausgewachsenen Katze
    A obere Schneidezähne
    B untere Schneidezähne
    4+5 Eckzähne (obene und unten)
    6-8 Prämolare (P2, P3, P4)
    9 Molare (M1 oben)
    10+11 Prömoare (P3)
    12 Molare (M1 unten)
    8+12 Reißzähne

    Gaumen der Katze
    2 Mundwinkel
    3 Schneidezahnpapillen
    4 Oberlippe

    Das Gebiss der Katze bedarf keiner außergewöhnlichen Pflege – es wird einmal im Jahr beim Check-up vom Tierarzt untersucht. Eventuell wird bei dieser Gelegenheit Zahnstein entfernt, der sich bilden kann.

    Zahngesundheit

  • Zahnstein
  • Zahnschmerzen
  • Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen (FORL)






  • Giftige aber unproblematische Zimmer- und Balkonpflanzen

    Posted by on Juni 17, 2010  |  No Comments

    Bei diesen Zimmer- und Balkonpflanzen wurden noch keine gefährlichen Vergiftungsfälle bei Tieren beschrieben. Trotzzdem sollte man bei allzu großem Interesse der Katze an diesen Pflanzen vorsichtig sein, denn zum Fressen sind sie sichlich nicht geeignet.

    Filed Under: Gesundheit, Haltung

    Giftige Garten- und Wildpflanzen

    Posted by on Mai 30, 2010  |  No Comments

    Tiere haben Pflanzen oft “zum Fressen gerne”. Jedoch können einige Zimmer- und Freilandpflanzen bei Katzen, die ihren Hunger daran stillen oder sie aus reiner Neugier, Spieltrieb oder Langeweile anknabbern, zu erheblichen gesundheitlichen Problemen, bis hin zu schweren Vergiftungserscheinungen führen.

    Die wichtigsten Pflanzen bei denen Vorsicht geboten sind nachfolgend gelistet.

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    Filed Under: Gesundheit, Haltung

    Giftige Zimmerpflanzen

    Posted by on Mai 26, 2010  |  No Comments

    Tiere haben Pflanzen oft “zum Fressen gerne”. Jedoch können einige Zimmer- und Freilandpflanzen bei Katzen, die ihren Hunger daran stillen oder sie aus reiner Neugier, Spieltrieb oder Langeweile anknabbern, zu erheblichen gesundheitlichen Problmem, bis hin zu schweren Vergiftungserscheinungen führen.

    Die wichtigsten Pflanzen bei denen Vorsicht geboten sind nachfolgend gelistet.

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    Filed Under: Gesundheit, Haltung

    Giardien

    Posted by on Mai 2, 2010  |  No Comments

    Giardien (Giardia) sind eine Gattung von mikroskopisch kleinen Dünndarm-Parasiten. Sie werden, ähnlich wie Kokzidien, traditionell zu den Protozoen gezählt, d. h. es sind heterotrophe („tierische“) Einzeller. Sie kommen weltweit bei einer Vielzahl von Säugetieren, aber auch bei Amphibien, Reptilien und Vögeln vor. Für den Menschen stellen sie als Zoonoseerreger eine Gefahr dar.

    Verbreitung: Bei Hunden häufig, bei Katzen seltener, meist bei Jungtieren

    Symptome: Durchfall, Erbrechen, häufig symptomlos und bricht erst bei Schwächung des allg. Gesundheitszustandes aus

    Infektion: Beutetiere (Mäuse), rohes Schweine- oder Schaffleisch, Kot infizierter Tiere

    Nachweis: Kotuntersuchung

    Filed Under: Gesundheit

    Kokzidiose

    Posted by on Mai 2, 2010  |  No Comments

    Als Kokzidiose bezeichnet man Erkrankungen durch Einzeller, den sogenannten Kokzidien (Klasse Sporozoen). Sie gehören zu den Protozoeninfektionen. Die Kokzidien befallen vor allem den Darm. Kokzidiosen spielen bei verschiedenen Haustieren eine größere Rolle als Jungtiererkrankung.

    Verbreitung: seltener

    Symptome: leichte Darminfektion, die bei gesunden Tieren nach 1 Woche nachläßt, bei geschwächten und jungen Tieren; dünnbreiiger bis wäßriger Durchfall, Abmagerung und Austrocknung

    Infektion: Beutetiere (Mäuse), rohes Schweine- oder Schaffleisch, Kot infizierter Tiere

    Nachweis: Kotuntersuchung

    Filed Under: Gesundheit

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