Archive for the Siamesen Category

Das Fell der Katzen

Posted by on Juli 22, 2010  |  No Comments

Die Vorfahren der Hauskatze hatten alle kurzes Fell. Kurzes Fell ist weniger anfällig für Schmutz und kann von der Katze selber gut sauber gehalten werden. Das lange Haar mancher Rassen ist das Ergebnis von Mutationen und gezielter Zucht. Das Kurzhaar-Gen wird dominant vererbt. Haben zwei kurzhaarige Eltern ein rezessives Gen für Langhaarigkeit in sich, können in dem Wurf auch langhaarige Welpen vorkommen.


Das Katzenfell besteht aus drei Haartypen: Dem Leithaar, dem Grannen- und dem Unterhaar. Leit- und Grannenhaare bilden zusammen das Deckhaar, die Unterwolle, die der Siam und der Orientalisch Kurzhaar fehlt, besteht aus den Unterhaaren.

Die Deckhaare sind kräftig, bilden den Hauptteil des Fells und bestimmen auch die Fellfarbe. Jedes Fellhaar wird als Primärhaar von einer Gruppe dicht aneinander stehender Wollhaare umgeben (Sekundärhaare).
Die Deckhaare werden in zwei Typen unterteilt: Die Leithaare sind große, kräftige und längere Haare, die von mehreren Nebenhaaren umgeben werden. Grannenhaare weisen an ihrem Ende eine kolbenartige Verdickung ähnlich einer Granne auf. Die langen Sinneshaare, wie zb die Schnurrhaare, sind von ihrem Ursprung her Leithaare.


Die Hauskatze kommt in verschiedenen Fellfarben vor, die sich alle von den Farben Schwarz, Rot und Weiß herleiten.


Tabby bezeichnet die Fellzeichnungen von Katzen, wenn die Katze nicht einfarbig oder einfarbig mit weiß ist. Es werden die Muster getigert, gestromt, getupft und getickt unterschieden.


Als Points bezeichnet man Fellzeichnungen von Katzen, die ein helles Körperfell sowie farbige Abzeichen („Points“) an den Körperstellen Gesicht, Ohren, Beinen, Schwanz und Hoden aufweisen.






Tabby Fellzeichnung der Katzen

Posted by on Juli 22, 2010  |  No Comments

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Fellfarben der Katze

Posted by on Juli 22, 2010  |  No Comments

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Rassestandard Orientalisch Kurzhaar – OKH

Posted by on Juli 16, 2010  |  No Comments

OKH sind auch unter den Namensvarianten Foreign Shorthair und Oriental Shorthair bekannt. Sie sind einfarbige Siamesen des gemäßigten Typs und gehen aus einer Verpaarung aus Siam und einfarbiger Kurzhaarkatze hervor.
Ihr Standard lautet

Merkmal Ausprägung
Körper mittelgroß, lang, muskulös, elegant.
Kopfform lang, mittelgroß, in geraden Linien von den Ohren zum Kinn in feinem Keil zusammenlaufend, kräftiges Kinnn.
Ohren ziemlich groß, aufrecht, zugespitzt, am Grund weit offen, die Keilform des Kopf nach oben fortsetzend.
Nase lang, gerade, im Profil ohne Stop.
Augen weit auseinandergesetzt, schräg zur Nase, mittelgroß, mandelförmig, Augenfarbe leuchtendes grün, bei creme, rot und tortie kupfer bis grün
Beine lang und schlank, in guter Proportion zum Körper, Hinterbeine länger als Vorderbeine.
Pfoten fest, klein, oval.
Schwanz lang, dünn an der Basis, zu feiner Spitze verjüngend.
Fell sehr kurz, feine Textur, glänzend, eng anliegend.
Farbe je nach Verein sind unterschiedliche ein-, zwei- und dreifarbige Farbschläge zugelassen, Haar muß von Wurzel bis Spitze durchgefärbt sein, bei Tabbys muß der Kontrast zwischen Zeichnungs- und Grundfarbe deutlich sein.


Die Häufigste Farben


Name Fellfarbe Nasenspiegel und Fußballen
Havana braun Nasenspiegel braun, Fußballen zimtrosa
Ebony tiefschwarz, glänzend schwarz
Blau schiefergrau schiefergrau
Lavender hellgrau lavenderrosa

Rassestandard der Burmakatze

Posted by on Juli 16, 2010  |  No Comments

Burmakatzen sind auch unter den Namensvarianten Burma, Burmese bzw. Burmesin bekannt. Die Burmesen sind in Amerika, Australien und Großbritannien eine der beliebtesten Katzenrassen. In Deutschland sind sie relativ selten.
Ihr Europäischer Rassestandard lautet

Merkmal Ausprägung
Körper mittelgroß, mittellang, kompakt und muskulös, kräftige,
im Profil gerundete Brust
Kopfform kurzer, stumpfer Keil, breiter Kiefer, kräftiges Kinn
Ohren mittelgroß, breiter Ansatz, weit auseinander gesetzt, weit auseinander
Nase mit Stop
Augen groß, weit auseinander, unteres Augenlid gerundet, gelb bis gold
Beine Hinterbeine länger als Vorderbeine
Pfoten zierlich und oval
Schwanz mittellang mit gerundeter Spitze, nicht dick am Ansatz
Fell sehr kurz, fein, eng anliegend, glänzend, ohne Unterwolle
Farbe ursprünglich nur braun, heute zahlreiche Farben, je nach Land und
Dachverband unterschiedlich, grundsätzlich gilt:
Abzeichen mit geringem Kontrast, Rücken dunkler als Unterseite,
Farbe ist bei Jungtieren schwächer und dunkelt nach.
Farbe von Nasenspiegel und Fußballen muß zur Fellfarbe passen.

Rassestandard Balinesen

Posted by on Juli 16, 2010  |  No Comments

Balinesen sind auch bekannt unter den Namensvarianten: Balikatze, Balinese bzw. Balinesin. Sie sind halblanghaarige Siamesen des gemäßigten Typs.
Ihr Standard lautet

Merkmal Ausprägung
Körper mitelgroß, lang, muskulös, elegant
Kopfform lang, mittelgroß, in geraden Linien von den Ohren zum Kinn in feinem Keil zusammenlaufend, kräftiges Kinn
Ohren ziemlich groß, aufrecht, zugespitzt, am Grund weit offen, die Keilform des Kopf nach oben fortsetzend
Nase lang, gerade, im Profil ohne Stop
Augen weit auseinandergesetzt, schräg zur Nase, mittelgroß, mandelförmig, klares, kräftiges Blau
Hals lang und schlank
Beine lang und schlank, in guter Proportion zum Körper, Hinterbeine länger als Vorderbeine
Pfoten fest, klein, oval
Schwanz lang, dünn an der Basis, zu feiner Spitze verjüngend
Farben alle Siamfarben
Fell lang, fein, seidig, anliegend, ohne Unterwolle

Rassestandard Thaikatzen

Posted by on Juli 16, 2010  |  No Comments

Die Rasse Thai ist international vom WCF (World Cat Federation) anerkannt.
Ihr Standard lautet

Merkmal Ausprägung
Körper Mittelgroß bis groß, muskulöse Statur, Rücken nach hinten in leichter Kurve neigend
Kopfform gerundete Form, weder flach noch eingefallen, leichte Keilform, Stirn und Wangen mit kräftigen Konturen, Schnauze gerundet
Ohren mittelgroß, breit an der Basis, seitlich am Kopf plaziert, Ohrbüschel erlaubt
Nase im Profil leicht konkave Linie bildend, kein Stop
Augen weit auseinander stehend, mittelgroß, mandelförmig, Oberlid gut gerundet, klares, kräftiges blau
Hals / Nacken Nacken kurz bis mittellang, kräftig, muskulös
Beine muskulös, Hinterbeine etwas länger als Vorderbeine
Pfoten mäßig gerundet
Schwanz mittellang, an der Basis etwas breiter, spitz zulaufend
Fell fest, nicht flach anliegend

Rassestandard Siamkatzen

Posted by on Juli 16, 2010  |  No Comments

Die Rasse Siam ist international von allen großen Zuchtverbänden anerkannt.
Ihr Standard lautet

Merkmal Ausprägung
Körper mitelgroß, lang, muskulös, elegant
Kopfform lang, mittelgroß, in geraden Linien von den Ohren zum Kinn in feinemKeil zusammenlaufend, kräftiges Kinn
Ohren ziemlich groß, aufrecht, zugespitzt, am Grund weit offen, die Keilform des Kopf nach oben fortsetzend
Nase lang, gerade, im Profil ohne Stop
Augen weit auseinandergesetzt, schräg zur Nase, mittelgroß, mandelförmig, klares, kräftiges Blau
Hals lang und schlank
Beine lang und schlank, in guter Proportion zum Körper, Hinterbeine länger als Vorderbeine
Pfoten fest, klein, oval
Schwanz lang, dünn an der Basis, zu feiner Spitze verjüngend
Farbe siehe Farbtabelle
Fell sehr kurz, feine Textur, glänzend, eng anliegend

Herkunft der Siam

Posted by on Juli 8, 2010  |  No Comments

Herkunft der Siam: Der erste Import von Siamkatzen nach Europa und einige der ersten Champions

Die Thai- und Siamkatzen haben ihren gemeinsamen Ursprung in Siam, dem heutigen Thailand, woher auch die Burmesen und die Korats stammen. Sie gehören mit den Persern zu den ältesten Katzenrassen. Historsiche Schriften deuten darauf hin, dass es schon im 14 Jahrhundert Katzen mit dem typischen blauen Augen und Point-Zeichungen gab. Das älteste Dokument über die Siamkatze ist ein Buch der Hofmaler, das „Katzenbuch der Gedichte“ dem Tamra Maew, welches wohl aus dem 14. Jahrhundert stammt und heute in der Thai-National-Bibliothek in Bangkok aufbewahrt wird. Darin wird von zwei Typen berichtet, die der heutigen Thai- und Burmakatzen entsprechen. Die alte Rasse der Siams wurde von den Tempeln als heilige Katze verehrt und man nannte sie „Edle Monddiamanten“, auch die Könige des früheren Siams liebten sie und haben sie mit zu den Glückskatzen erkoren

Wann genau die ersten Siamesen ihren Weg nach Europa fanden, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Sicher ist allerdings, das dies vor dem 16. Juli 1871 gewesen sein muss. An diesem Tag wurden im Rahmen der erstmalig im Crystal Palace stattfindenen Katzenausstellung auch Siamesen gezeigt. Eines der ersten Siam Zuchtpaare wurde vermutlich 1884 von Thailand nach Europa gebracht, von einem gewissen Mr. Owen Gould, British Consul-General in Bangkok. Er schenkte das Pärchen seiner Schwester Mrs. Veley. Ihre berühmten Namen waren Pho und Mia. Ein Jahr später brachte das Pärchen 3 Kitten zur Welt, Duen Ngai, Kalohom und Khromata. Die Kitten wurden zum ersten mal öffentlich 1885 im ‘Crystal Palace’ Park, Sydenham exhibition hall in England gezeigt und gewannen gleich eine Auszeichnung.

Durch den Erfolg und die steigende Nachfrage nach diesen Katzen motiviert, importierte Mrs. Veley weitere Siamesen und war 1901 Mitbegründerin des Siamese Cat Club.


Champion Wankee, der in Hong Kong beboren wurde, war der erste UK Siamese champion in 1898.


Eine gewisse Mrs Robert Locke war die erste Züchterin, die Siamkatzen in den US registrierte. Sie war die Gründerin des Beresford Cat Club in 1899. Ihre registrieten Katzen hießen Lockhaven, Sally und Siam. Mrs Locke begann die Zucht mit Siam und Sally und mit zwei deren Kitten (Calif und Bangkok) gewann sie viele Wettbewerbe in der Chicago Gegend.

Bereits zum Ende des 19 Jahrhunderts namen die Anhänger der Siamrasse in Europa/USA rapide zu und brachte so viele der Veränderungen in Aussehen und Farbe, die die heutigen Siamkatzen auszeichned. Beretis in 1892 wurde in Großbritannien ein Rassestandard festgelegt. 1914 wurde in den USA ein Standard beschrieben, der seit 1927 von der CFA anerkannt wird. Bei den Tieren handelte es sich jedoch nicht um die modernen/heutige Siamkatzen, sondern vielmehr um die heutige gemäßigte Thaikatze.

Ein Interesse an Siamesen entstand in Deutschland erst in den 1920er Jahren. Die ersten Siamesen wurden 1927 beim 1. Deutschen Angorakatzen Schutz- und Zuchtverein in Nürnberg registriert. Dies war der Vorgänger des 1. DEKZV e.V. (Deutschen Edelkatzen Züchterverband). Viele der deutschen Zuchtkatzen stammten aus England und Frankreich, wo die Siamesen bereits eine große Popularität besaßen.

In den 60-iger und 70-iger Jahren kam es zur Aufsplittung der Rasse Siam in „moderne“ Siam und traditionelle Siam, den Thaikatzen. Die modernen Siamkatzen wurden insbesondere in den 90-iger Jahren immer schlanker im Körperbau, die Beine länger, der Kopf spitzer und länger mit schräg gestellten Ohren. Da dieser Typ beim Publikum jedoch keinen Zuspruch fand, haben sich viele Züchter von der Extremzucht mittlerweile abgewendet. Während die Rasse Siam international von allen Vereinen und Dachverbänden anerkannt wird, werden Thaikatzen nur von einem internationalen Dachverband (WCF) als eigenständige Rasse geführt. Für viele sind sie nur eine Untergruppe der Rasse Siam.

Wegen ihrer blauen Augen und der besonderen Farbgebung, der Points, die ihren eleganten Körper zieren, wurde die Siamkatze in einige andere Rassen, wie z.B. Perser (Perser-Colourpoint) und Britisch-Kurzhaar eingekreuzt.

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Legenden

Posted by on Mai 13, 2010  |  No Comments

Der Knick im Schwanz

Vor vielen Jahren wurden das Schielen und der “Knick” im Schwanz als Echtheitsmerkmal eines Siamesen vorausgesetzt. Es gibt viele Sagen und Legenden, die die Entstehung dieser Charakteristika beschreiben.

Eine der Sagen erzählt davon, dass eine Prinzessin die Siamkatzen als ihre besonderen Lieblingstiere vergötterte. Immer wenn die Prinzessin baden ging, übergab sie ihren wervollen Schmuck ihrer Lieblingskatze, damit diese den wertvollen Schmuck bewachen konnte. Die Siamkatze ließ es zu, dass die Prinzessin ihre Ringe über ihren Schwanz schob. Um sich die Zuneigung der Prinzessinnen zu bewahren, bewachte die Siamkatze den Schmuck peinlichst genau und knickte die Schwanzspitze um, damit nichts verloren gehen konnte. Durch die extreme Aufmerksamkeit beim Bewachen, begann die Katze zu schielen und der Schwanz bekam einen Knick.

Eine andere Geschickte berichtet von einem Katzenpaar, dem Siamkater Tien und der Siamkatze Chula. Einmal zu Kriegszeiten mussten alle Männer aus Siam ihre Heimat verlassen, um ihr Land zu verteidigen. Den verehrten Katzen Tien und Chula wurde die wichtige Aufgabe erteilt, den kostbarsten Schatz des Landes zu bewachen: den goldenen Trinkbecher Buddhas, der in einem heiligen Tempel aufbewahrt wurde. Tien wurde dieser Aufgabe schnell überdrüssig und machte sich auf die Suche nach einem Priester, der seine Aufgabe übernehmen konnte. Die bereits trächtige Chula hingegen fühlte sich mit der großen Verantwortung völlig überfordert und traute sich nicht, die Augen von dem Schatz abzuwenden. Außerdem wickelte sie ihren langen Schwanz um den Stiel des Bechers – das für den Fall, dass sie versehentlich einmal einschlief. Als der Geburtstermin der Kätzchen nahte, kehrte endlich Tien in Begleitung eines Priesters zurück. Kurz darauf wurden Chulas Kinder geboren, alle hatten sie die gleichen Merkmale, die ihre Mutter während der ungewöhnlichen Schwangerschaft erworben hatte – einen abgeknickten Schwanz und ein Schielen der wunderschönen blauen Augen…

Manchmal, auch heute noch, werden Kätzchen mit diesen Merkmalen geboren und dann gerne liebevoll als ‚lebende Legenden‘ bezeichnet.

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