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Zahngesundheit

Posted by on Oktober 14, 2010  |  No Comments

Zahngesundheit bei der Katze

Symptome von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen
Ob eine eine Katze Zahnschmerzen läßt sich nicht einfach beantworten. Fallenlassen des Futters bei der Nahrungsaufnahme, erschreckten „Aufschreiens“ beim Fressen oder einfach nur in einer geringeren Futteraufnahme können Anzeichen sein. Auch die plötzliche Vorliebe für nur Hart- oder nur Weichfutter kann ein Indiz sein. Vermehrtes Speicheln mit verklebtem Fell kann weiterhin auf einen krankhaften Reiz in der Mundhöhle hinweisen. Andere Symptome sind der Versuch, mit der Pfote in die Mundhöhle zu kommen , wiederholtes Streichen mit der Pfote über das Gesicht oder das Entlangstreifen des Kopfes am Teppich oder an Gegenständen. Spezifischere Auffälligkeiten sind Kopfschieflegen beim Fressen infolge einseitigen Kauens oder Zähneknirschen. Durch den langsamen, chronischen Charakter vieler Erkrankungen in der Mundhöhle sind Hinweise darauf leider häufig jedoch versteckt in einer unauffälligen, schleichenden Verhaltensänderung.

Neben Zahnstein/Paronditis sind Zahnprobleme der Katze im wesentlichen geprägt durch zwei Erkrankungen, die überdurchschnittlich häufig bei dieser Spezies anzutreffen sind. Die fälschlicher- weise als Zahnhalskaries oder neck lesions bezeichnete FORL (Feline odontoklas- tische resorptive Läsion) und die chronische Gingivitis/Stomatitis. Letztere steht für eine Erscheinung, die geprägt ist durch eine überaus schwer zu behandelnde Entzün- dung der Mundschleimhäute.

  • Zahnstein
  • Parodontitis
  • Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen (FORL)
  • Chronische Gingivitis-Stomatitis
  • Die Fellpflege der Katze

    Posted by on Juli 22, 2010  |  No Comments

    Die regelmäßige Fellpflege ist ein Muss und ist für das Wohlbefinden der Katze enorm wichtig:

    Mit Ausnahme der Nase und den Sohlenballen ist der ganze Körper der Katze mit Fell bedeckt. Das Katzenfell schützt die Katze von äußeren Einflüsse. Jedes Haar hat eine eigene Talgdrüse und ein Netz von Muskeln, Blutgefäßen und Nerven. Putzt sich die Katze, regt die rauhe Zunge die Sekretion der Talgdrüsen an, so daß der Talg über das gesamten Fell verteilt wird. Der Talgfilm schützt so vor Wasser und isoliert gegen Kälte und Wärme und hilft eine konstante Körpertemperatur von 38-39 ° aufrecht zu erhalten. Die Katze nimmt ihre Pfoten zur Hilfe, wenn sie mit der Zunge nicht heranreicht. Dabei funktionieren die Vordertatzen wie echte Bürsten.

    Das Fell ist ein Spiegel für die Gesundheit der Katze. Eine gesunde Katze hat ein glattes, glänzendes Fell, das sie regelmäßig putzt. Eine kranke Katze hingegen hat ein stumpfes, struppiges, glanzloses Fell, das sie nicht mehr putzt. Gerade weil das Fell so wichtig ist, verbringen Katzen einen Großteil ihres Wachzustandes mit dem Putzen und der Pflege ihres Fells.

    Die meisten Katzen mögen es nicht, wenn sie gebadet oder gewaschen werden. Außerdem kann das falsche Shampoo Hautreizungen und Ekzeme verursachen. Normalerweise beinhaltet das Putzen der Katze alles Notwendige. Das Fell wird nicht nur gereinigt und glattgeleckt, sondern anschließend auch trockengeleckt. Dennoch ist das regelmäßige Bürsten notwendig, um der vielen Katzenhaare Herr zu werden, die sich ansonsten auf Teppichen und Polstern sammeln. Zudem bekommt die Katze zusätzlich, trotz ihrer eigenen Pflege, ein wesentlich glatteres und glänzenderes Fell. Die Katze sollte die Fellpflege stets als angenehmes Erlebnis empfinden, deshalb sollte man die Katze schon im Welpenalter spielerisch an Kamm und Bürste gewöhnen. Wenn die Katze die Fellpflege durch uns Menschen als angenehmes Erlebnis empfindet, vertieft sich der soziale Kontakt zwischen Katze und Katzenhalter. Auch das gegenseitige Putzen und Kuscheln stärkt die sozialen Bindungen unter Artgenossen.


    Fellpflege bei Kurzhaarkatzen:

    Kurzhaarkatzen haben weniger Unterwolle und sind leichter zu pflegen. Sie kommen normalerweise auch ohne größere Hilfe des Menschen zurecht. Kurzhaarkatzen müssen daher nur ca. einmal pro Woche gebürstet werden, um Filzknoten im Fell zu vermeiden. Am besten eignet sich dazu eine Gummibürste (mit Gummiborsten), die in jeder Tierhandlung erhältlich ist. Wenn die Katze stark haart, streichen Sie ihr mit leicht feuchter Hand oder Lappen über das Fell. Die einzelnen Haare bleiben daran haften.


    Fellpflege bei Langhaarkatzen:

    Langhaarkatzen brauchen unsere tägliche Unterstützung bei der Haarpflege, ganz besonders in Zeiten des Haarwechsels. Langhaarkatzen müssen jeden Tag ordentlich gebürstet werden. Katzen mit weichem Fell müssen zusätzlich täglich gepudert werden, bei anderen Langhaarkatzen reicht dies einmal pro Woche. Das Puder wird hierbei in das Fell gestreut und dann mit den Fingern sanft eingearbeitet. Dem Fell wird dann Fett entzogen, Knoten und Verfilzungen können dann mit einem Kamm entfernt werden. Nachdem die Knoten entfernt sind, bürsten SIe das Puder aus dem Fell.

    Die Pflege des Felles ist bei Langhaarkatzen sehr wichtig. Bei Vernachlässigungen entstehen dicke Knoten die so schnell nicht zu entfernen sind. Sie müssen dann an den Haarwurzeln abgeschnitten werden. bei starker Vernachlässigung der Fellpflege, muss u.U. das Fell komplett abgeschnitten werden, unter Vollnarkose beim Tierarzt.


  • Die Fellfarben der Katzen
  • Die Hauskatze kommt in verschiedenen Fellfarben vor, die sich alle von den Farben Schwarz, Rot und Weiß herleiten.


  • Die Tabby Fellzeichnung der Katzen
  • Tabby bezeichnet die Fellzeichnungen von Katzen, wenn die Katze nicht einfarbig oder einfarbig mit weiß ist. Es werden die Muster getigert, gestromt, getupft und getickt unterschieden.


  • Die Points Fellzeichnung der Katzen
  • Als Points bezeichnet man Fellzeichnungen von Katzen, die ein helles Körperfell sowie farbige Abzeichen („Points“) an den Körperstellen Gesicht, Ohren, Beinen, Schwanz und Hoden aufweisen.